Freitag, 4. Mai 2018
Mein Schreiben an die Gerichtspräsidentin
L S G

Zu Händen der Gerichtspräsidentin, Frau Schudoma, persönlich



Per Telefax



Berlin, 2. Mai 2018





Sehr geehrte Frau Schudoma,

ich beschwere mich hiermit offiziell über die Vorsitzende des 37. Senats, Frau Braun.

Frau Braun versperrt mir den Rechtsweg und droht meinen Söhnen und mir mit Nachteilen, wenn ich weiterhin auf unser Recht auf Nachteilsausgleiche bestehe, siehe Anlage vom 6.11.2017.

Damit verstößt sie gegen Art. 19 IV GG. Aber auch gegen ihren Amtseid, § 38 DRiG, sowie gegen § 31 SGB I und Art. 20 III GG.

Auch verstöß Frau Braun gegen ihre Amtspflichten aus § 103 SGG. Denn es ist ein leichtes für einen Mitarbeiter des Senats aus der Liste die Verfahren zu streichen, die erledigt sind.

Nicht erledigt sind allerdings Verfahren, die nur eingestellt wurden, da die rechtswidrig geforderten Gerichtskosten nicht bezahlt wurden seien, BSG B 10 ÜG 8/14 B vom 12.2.2015.

In all den Verfahren, die auf der Liste angeführt sind, stand uns PKH ohne Zuzahlung zu, Art. 3 GG, § 114 ZPO iVm § 122 ZPO und http://bravors.brandenburg.de/verwaltungsvorschriften/db_pkh2002
Hier die Nummer drei.

Auch betreibt der Senat keine Verfahren von uns seit mindestens einem Zeitjahr. Auch die nicht, in denen uns ein Anwalt beigeordnet wurde. Damit verstößt der Senat gegen Art. 19 IV GG und unserem Recht auf effektiven, umfassenden und zeitnahen Rechtsschutz.

Erstaunt musste ich auch zur Kenntnis nehmen, dass der Senat einer unbeteiligten dritten Person die Auskunft gegeben hat, dass ich 355 Verfahren betreibe. Dies ist nicht nur ein Verstoß gegen das Datenschutzgesetz, sondern auch bewusst unwahr. Frau Braun musste mit 14.9.2017 eingestehen, dass man aus einem Verfahren, dass ich für meine beiden Söhne und mich betreibe, drei macht.

Bei dem letzten mündlichen Termin entschied die Kammer überraschend – es fehlte die Vorbereitung nach § 106 SGG, es entstand also ein Überraschungsurteil - , dass man bei unseren Verfahren 18 Monate je Instanz bei Verfahren wegen überlanger Verfahrensdauer anrechne, da ich mit 272 Verfahren die Gerichte übermäßig belaste. Auf meinen Einwand, diese Zahl käme wohl nur zustande, wenn aus einem Verfahren drei gemacht wurden, entgegnete einer der Richter, dies habe man genau geprüft, ich würde diese Verfahren alleine betreiben. Dies war klar die Unwahrheit , siehe Schreiben vom 14.9.2017.


Auch gibt es keine Rechtgrundlage für diese LEX Murken. Siehe dazu das oben angeführte BSG-Urteil.

Ich erwarte Ihr Vorgehen nach § 26 DRiG.



Mit freundlichen Grüßen





Horst Murken

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 17. Juli 2017
Das BMAS bestätigt meinen Standpunkt
https://www.dropbox.com/s/0pk8j290jciqn2p/2017-07-12%20BMAS%20und%20BMJV.pdf

Diese Blogs von mir sind betroffen:

https://prozesskosten.blogger.de/

https://rechtsstaat3.blogger.de/

https://rechtsstaat4.blogger.de/

https://rechtsstaat6.blogger.de/


Hier spricht KasparHauser

Damit ist klar, bei gewährter PKH hätte nie und nimmer Gerichtskosten gefordert werden dürfen. Eine klare Rechtsbeugung, der sicherlich auch andere Berliner und Brandenburger zum Opfer fielen.

Und die Verfahren hätten auch ohne bezahlte Gerichtskosten geöffnet werden müssen. Dies hatte ich ja auch schon klar gefordert, mit Verweis auf:
http://www.bunddeutschersozialrichter.de/download.php?cat=18_Verbandsarbeit&file=LSG.pdf
Hier Seite 6.

Ich hoffe auf Verbreitung im Netz und in der (Fach-)Presse.
KH

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 3. Juni 2017
Meine Verfassungsbeschwerde in Brbg
Verfassungsgericht des Landes Brandenburg




Per Telefax
Fax: 0331 - 600 698 30




Berlin, 8. Mai 2017





Verfassungsbeschwerde wegen vermutete Grundrechteverletzungen durch das Landessozialgericht im Zusammenhang mit dem Überlange Verfahren Beschleunigungs Gesetz




Sehr geehrte Damen und Herren,

in mehreren Verfahren vor den zuständigen 37. und 38. Senaten wurde meinen Söhnen und mir PKH bewilligt, aber trotzdem wurde noch die vollen Prozesskosten im Voraus verlangt.

Ich sehe darin schwerwiegende Verstöße gegen Art. 3 I GG und Art. 12 der Landesverfassung von Brandenburg.

Daß PKH auch rückwirkend bewilligt werden kann, hat das BVerfG erst mit 1 BvR 2096/13 vom 4. Mai 2015 festgestellt.

Als besonders infam und wohl rechtsbeugend sehe ich es an, dass die Verfahren nach sechs Monaten für geschlossen erklärt werden und dann trotzdem noch die Hälfte der Gerichtskosten gefordert und per Gerichtsvollzieher eingezogen werden. Damit wurde meinen beiden bei mir lebenden Söhne, Fabien Murken, 31 Jahre und Felix Thielecke, 29 Jahre, die Kreditauskunft zerstört.

In NRW vertritt man die Auffassung, dass solche Verfahren auch eröffnet werden müssen, wenn keine Gerichtskosten gezahlt wurden: https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=Stellungsnahme+des+Vorsitzenden+der+11.+Kammer+des+LSG+NRW
Hier besonders die Seite 6. Daher die Gesetzesänderung im letzten Jahr.

In dem Verfahren L 37 SF 29/14 EK AS wurde mir 2900 Euro am 25.8.2015 zugesprochen. Meine Aufforderung, mir eine vollstreckbare Ausfertigung zu senden, wurde abgewiesen. Erst nach Einschaltung eines Anwaltes erhielt ich dann im Juli 2016 ca. 630 Euro. Mit dem Rest des Nachteilsausgleichs wurde – entgegen aller meiner Proteste, gegengerechnet. Nach meiner Kenntnis darf mit Nachteilsausgleichen, wie Schmerzensgeld, nicht gegengerechnet werden.

Ich fasse mich bewusst kurz, hoffe aber, dass Problem – sofern es nicht ohnehin schon bekannt ist – deutlich gemacht zu haben.

PKH stand und steht uns eindeutig zu. Ich selber beziehe Hart IV, mein Sohn Fabien war in der Ausbildung und Felix hat bis Mai 2016 studiert.

Für Rückfragen und Hinweise bin ich natürlich dankbar.

Mit freundlichen Grüßen



Horst Murken
Dieselstraße 15
12057 Berlin



Und hier die Antwort auf einen Hinweis des Landesverfassungsgerichts:


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich danke Ihnen für Ihr Schreiben vom 31.5.2017 und der Möglichkeit,
hierauf zu antworten.

Ich hatte gedacht, daß das Problem des LSG mit den Verfahren wegen
überlanger Gerichtsverfahren
inzwischen auch dem Landesverfassungsgericht bekannt sei. Ich nehme
jetzt interessiert zur Kenntnis,
daß dies nicht der Fall ist und muß mich in meiner Argumentation dann
wohl anpassen.

Es trifft aber nicht zu, daß ich kein Aktenzeichen genannt habe. Mit 8.
Mai 2017 hatte ich auf S. 2 durchaus
das Aktenzeichen L 37 SF 29/14 EK AS genannt, welches aus meiner Sicht
zeigt, wie wenig man in
Brandenburg an Recht und Gesetz, Art. 20 III GG, interessiert ist.

Mir waren damals 2900 Euro zugesprochen worden, dem auch die Gegenseite
nicht durch Revision entgegengetreten ist.
Dies war am 25.8.2015. Die 2900 hätte ich also im September oder Oktober
2015 bekommen müssen. Trotz meiner
Anträge und Beschwerden wurden mir aber erst im Juli 2016 und nach
Einschaltung eines Anwaltes 630 Euro angewiesen.
Der Rest wurde verrechnet. Für diese Verrechnung gibt es aber keine
Rechtsgrundlage, da wir in allen Fällen
PKH beantragt hatten und uns diese auch nach §§ 114ff ZPO und § 14 GKG
zustanden, da die Erfolgaussichten unstreitbar waren.

Hierzu habe ich einiges auf https://prozesskosten.blogger.de/
dokumentiert, wie auch diese Schriftstück.

Land Brandenburg

Landeshauptkasse

Herrn Ministerpräsident Dr. Woidke zur Kenntnis

Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

Petitionsausschuß zu Pet 1157/6

Per Telefax

Berlin, 21. Jul. 2016


DIENSTAUFSICHTSBESCHWERDE

FACHAUFSICHTSBESCHWERDE
GEGEN EINEN MIR UNBEKANNTEN MITARBEITER


Sehr geehrte Damen und Herren,
diese Beschwerden richten sich vermutlich gegen Frau Bianca Wiese, die
in mehreren Fällen Rechnungen gegen mich und meine Söhne gestellt hat.

Mit 25.8.15 gab es das Urteil zu L 37 SF 29/14 EK AS des LSG, in dem mir
unstrittig 2900 Euro zugesprochen wurden. Mit 31.8.15 bat ich um eine
vollstreckbare Ausfertigung, Diese wurde mir rechtswidrig durch die 37.
Kammer verweigert.

Auch, als mein Anwalt, Herr RA Füßlein, diese vollstreckbare
Ausfertigung anforderte, reagierte die 37. Kammer nicht. Erst als sich
mein Anwalt an den zuständigen Senat wandte, bekamen wir die
vollstreckbare Ausfertigung – eine Zahlung erfolgte jedoch immer noch
nicht.

Erst als mein Anwalt den Gerichtsvollzieher beauftragte, erhielten wir
mit 28.6.16 die Nachricht, dass die Zahlung angewiesen wurde. Obgleich
die Kasse im gleichen Gebäude ist, also ein Zeitverlust unwahrscheinlich
ist, kam erst am 19.7.16 etwas Geld auf mein Konto.

Wieso nicht der volle Betrag kam, ist nicht klar. Aufgerechnet wurde
jedenfalls nicht, eine entsprechende Erklärung nach § 388 BGB weder
gegenüber meinem Anwalt nocht gegenüber mich. Verspätet ist die allemal
nicht zulässig. Daher ist mir endlich der volle Restbetrag samt der
gesetzlichen Zinsen seit Klageeinreichung zu bezahlen.

Auch würde eine Aufrechnung gegen § 242 BGB verstoßen – und damit liegt
allemal eine unstreitige Amtspflichtverletzung vor, die geahndet werden muß.

Eine Aufrechnung der Justizkasse gegen entsprechende Zahlungsansprüche
auf Kapitalentschädigung würde den Sinn und Zweck der
Kapitalentschädigung zunichte machen, der darin zu finden ist, daß der
Kläger als Berechtigter des Anspruchs auf Nachteilsausgleich wegen eines
Grundrechtseingriffes entschädigt würde.

Insbesondere die Genugtuungsfunktion dieser Kapitalentschädigung würde
durch die Ermöglichung der Aufrechnung mit Ansprüchen der Justizkasse
wegen fälliger Gerichtsgebühren aus einem Kostenfestsetzungsverfahren
zunichte gemacht. Da die Entschädigungsforderung des Klägers gegen das
Land Berlin zweckgebunden ist, unterliegt sie auch nicht der Pfändung.
Denn nach § 394 Satz 1 BGB findet die Aufrechnung gegen die Forderung
nicht statt, soweit eine Forderung der Pfändung nicht unterworfen ist.

Ich hoffe auf geeignete Maßnahmen, damit endlich auch in Brandenburg
Rechtsstaatlichkeit einkehrt. Denn dieses Verhalten beim LSG und der
Justizkasse sind nur zu erklären, wenn diese seit Jahren so verfahren
und dies von den zuständigen Stellen bisher geduldet wurde.

Mit freundlichen Grüßen


Diplom-Volkswirt
Diplom-Kaufmann
Horst Murken


Eine zielführende Antwort habe ich bis heute nicht bekommen und die
restlichen Gelder auch nicht.

Ich sehe Art. 3 GG verletzt, denn mir wird der Rechtsweg versperrt, den
begütertere Menschen gehen können.
Ich sehe Art. 20 III GG verletzt, da sich das LSG nicht an Recht und
Gesetz hält.
Ich sehe § 38 DRiG verletzt, da sich die Richter nicht an Gesetze
halten, sondern auf ihre Unabhängigkeit bestehen. Ein klarer
Verstoß gegen Art. 97 GG, denn Richter sollen natürlich Recht und Gesetz
umsetzen.
Ich sehe Art. 19 IV GG verletzt, da mir der Rechtsweg versperrt werden soll.

Da meinen Söhnen und mir unbedingte PKH nach §§ 114ff ZPO und § 14 GKG
zustand, ist klar, daß einerseits nie Gerichtskosten im Voraus verlangt
hätten werden
dürfen und andererseits die Verrechnung mit den 2900 Euro rechtswidrig
ist, denn für die Gegenforderung besteht keine Grundlage.

Im Gegenteil, es hätte keine Kostenrechnung erlassen werden dürfen:
https://www.berlin.de/sen/justiz/vorschriften/vorschrift.450752.php
A 3.1 und 3.2.

Ich hoffe, daß mein Anliegen jetzt deutlich wurde. Wenn nicht, bitte ich
um weitere, gezielte Nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen
Horst Murken

... link (0 Kommentare)   ... comment